AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Allgemeines, Geltungsbereich

(1) Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen Martina Hautau, The Briefer, Brodersweg 3, 20148 Hamburg (im Folgenden „Veranstalter“ oder „Veranstalterin“) und Klient (im Folgenden „Klient“ oder „Auftraggeber“).

(2) Individuelle Vereinbarungen mit Klient haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

(3) Alle Leistungen der Beratung, Führungsberatung & Trainings von Veranstalter liegen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zugrunde.

§ 2 Angebote für Inhouse-Seminare/ Workshops

Inhouse-Seminare sind firmeninterne Seminare. Schriftlich verfasste Angebote behalten für zwei Monate ihre Gültigkeit. Es gilt das Verfassungsdatum des Angebots.

§ 3 Anmeldung zu Seminaren

Anmeldungen müssen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Nach Eingang der Anmeldung erhält Klient per E-Mail eine Auftragsbestätigung mit Leistungskatalog und Ablauf zugesandt. Damit kommt ein rechtsgültiger Vertrag zwischen Klient und Veranstalter zustande.

§ 4 Zahlungsbedingungen

Rechnungen sind bei Erhalt sofort ohne Abzug zahlbar. Ist der Rechnungsbetrag nicht innerhalb von 7 Tagen nach dem Rechnungsdatum eingegangen, ist Veranstalter berechtigt, Verzugszinsen geltend zu machen. Die Verzugszinsen betragen 10 % p. a. über dem zur Zeit der Berechnung geltenden Basiszinssatz (§ 247 BGB) der Deutschen Bundesbank. Bei schriftlicher Mahnung ist Veranstalter berechtigt, pro Mahnung eine Mahngebühr von 10 Euro zu berechnen. Zahlungen sind für den Empfänger grundsätzlich kostenfrei zu leisten. Dies gilt auch für Zahlungen aus dem Ausland und auch dann, wenn eine Transaktionsgebühr anfällt. Die Kosten des Zahlungsverkehrs gehen immer zu Lasten des Veranlassers der Transaktion.

Alle Honorare und Seminargebühren verstehen sich zuzüglich der zur Zeit der Leistung geltenden Umsatzsteuer. Wird innerhalb des Vertragszeitraumes der Umsatzsteuersatz geändert, gelten die Zeiträume mit den jeweiligen Umsatzsteuersätzen als getrennt vereinbart.

§ 5 Stornierung von Inhouse-Seminaren / Offener Seminare / Workshops und Beratungen

Stornierungen müssen stets schriftlich erfolgen. Bei Abmeldung bis vier Wochen vor Seminarbeginn, Trainings und Führungsberatungen (ab einer Dauer von vier Stunden) und Vorträgen werden 50 % der vereinbarten Tageshonorare oder Pauschalen dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Bei Absage bis zwei Wochen vor der Veranstaltung werden dem Auftraggeber 100 % der vereinbarten Tageshonorare oder Pauschalen in Rechnung gestellt. Nimmt der Auftraggeber nicht die volle Leistung in Anspruch, so besteht für den nicht genutzten Teil kein Rückvergütungsanspruch. Die Teilnahme ist nicht übertragbar. Kosten für Fremdleistungen gehen grundsätzlich zu Lasten des Auftraggebers.

§ 5a Geringe Teilnehmerzahl

Veranstalter behält sich das Recht vor, Offene Seminare und Workshops bei zu geringer Teilnehmerzahl (üblicherweise weniger als sechs Teilnehmer) bis zu drei Tage vor Seminarbeginn abzusagen und Ersatztermine anzubieten.
 Bei Ausfall des Seminars/ der Beratunge durch Krankheit des Veranstalters, wird versucht, einen Ersatztrainer zu stellen bzw. einen Ersatztermin zu vereinbaren. Bei höherer Gewalt oder sonstiger unvorhersehbarer Ereignisse besteht kein Anspruch auf Durchführung. Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsausfall besteht nicht. Für mittelbare Schäden, insbesondere entgangener Gewinne oder Ansprüche Dritter wird nicht gehaftet.

§ 5b Absage Einzel-Beratungstermine

Stornierungen von Einzel-Sitzungen durch Klient müssen mindestens zwei Arbeitstage (bis 48 Stunden) vor dem vereinbarten Termin abgesagt werden. In diesem Falle vereinbart der Vertragspartner einen Ersatztermin. Der Ersatztermin kann nur sieben Werktage (exkl. Sa., So. & Feiertage) vor Terminbeginn kostenfrei erneut abgesagt oder verschoben werden. Innerhalb der sieben Tage ist der Ersatztermin zu 100 % zu berechnen, außer Veranstalter kann den Termin neu belegen. Bei dreimaliger Stornierung des Ersatztermins, unabhängig von der Frist, hat Veranstalter das Recht, die volle Beratungsgebühr der geplanten Zeitdauer zu berechnen. Eventuell anfallende Stornogebühren, wie z.B. Hotel, Raummiete, etc. werden vom Vertragspartner übernommen, ebenso entstandene Fahrtkosten. Bei Nichterscheinen oder Absage kürzer als zwei Arbeitstage (48 Stunden) berechnet Veranstalter die volle Beratungsgebühr der geplanten Zeitdauer, jedoch mindestens zwei Beratungsstunden. Der Samstag und Sonntag gelten in diesem Fall nicht als Werktage und fallen aus der 48-Stunden-Regelung heraus. Nimmt ein Teilnehmer nicht die volle Leistung in Anspruch, so besteht für den nicht genutzten Teil kein Rückvergütungsanspruch. Erworbene Beratungsstunden-Kontingente sind nur nach Absprache und Zustimmung von Veranstalter übertragbar.

§ 6 Änderung des Leistungsumfangs

Jeder der Vertragspartner kann beim anderen Vertragspartner in schriftlicher Form Änderungen des vereinbarten Leistungsumfanges beantragen. Nach Erhalt eines Änderungsantrags wird der Empfänger die Änderung daraufhin überprüfen, ob und zu welchen Bedingungen diese durchführbar ist und dem Antragsteller die Zustimmung bzw. Ablehnung unverzüglich schriftlich mitteilen und gegebenenfalls begründen. 
Inhalt und Ablauf des Seminarprogramms ebenso wie der Einsatz der Trainer können unter Wahrung des Gesamtcharakters des Seminars geändert werden. Dies berechtigt den Auftraggeber weder zu einem Rücktritt vom Vertrag, noch zu einer Minderung des Rechnungsbetrages.

§ 7 Inhouse-Seminare / Workshops / Beratungen bei Auftraggebern

Der Auftraggeber verpflichtet sich, geeignete Räumlichkeiten und notwendige Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, die im Vorfeld mit dem Veranstalter oder dem ausführenden Trainer abzusprechen sind. Im Übrigen gelten in diesen Fällen die individuellen Regelungen.

§ 8 Seminar- & Beratungsannullierung

Bei Ausfall des Seminars oder der Beratung durch Krankheit des Trainers, höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Anspruch auf die Durchführung des Seminars. Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsausfall besteht nicht. Für mittelbare Schäden, insbesondere entgangener Gewinn oder Ansprüche Dritter wird nicht gehaftet. Sollte ein Gruppen-Training aus Gründen, die in der Verantwortung des Trainers liegen (z.B. Krankheit), ausfallen, und möchte ein Kunde einen Ersatztermin nicht annehmen, erfolgt die 100%-ige Erstattung der gezahlten Teilnahmegebühren. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Der Umfang der vertraglichen Leistungsverpflichtung ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im Vertrag.

§ 9 Beratung

Zeit und Ort der Beratungen werden von Veranstalter und Klient einvernehmlich vereinbart. Einzelberatungen finden üblicherweise im Onlineraum von Veranstalter statt. Besondere, abweichende Vereinbarungen sind jedoch möglich. Vereinbarte Termine sind grundsätzlich verbindlich. Terminabsagen/ Verschiebungen sind kostenfrei bis zu zwei Werktagen (exkl. Samstag & Sonntag) vor dem Termin möglich. Bei späteren Absagen (weniger als 48 Stunden – exkl. Samstag & Sonntag) wird das Honorar als Ausfallhonorar zu 100 % fällig, bei Nichterscheinen ebenfalls in voller Höhe. Sollte ein Termin von Seiten Veranstalter aufgrund höherer Gewalt (u.a. auch Krankheit, Unfall o.ä.) verschoben werden müssen, wird Veranstalter telefonisch unter einer zu hinterlassenden Rufnummer schnellstmöglich informieren und einen zeitnahen Ersatztermin anbieten.

§ 10 Kündigung des Vertrags

Bis zu acht Wochen vor Leistungsbeginn kann der Vertrag schriftlich und kostenfrei ohne Angabe von Gründen storniert werden. Als Stichtag gilt der Eingang des Schreibens. Bezüglich der Teilnahme an Gruppen-Trainings werden bei späterem Rücktritt vom Vertrag folgende Storno-Kosten fällig:

  • Bei Rücktritt vier bis acht Wochen vor Leistungsbeginn: 25 % der Gesamtkosten,
  • bei Rücktritt zwei bis vier Wochen vor Leistungsbeginn: 50 % der Gesamtkosten,
  • bei Rücktritt weniger als zwei Wochen vor Leistungsbeginn: 75 % der Gesamtkosten,
  • bei Rücktritt kürzer als zwei Wochen bzw. bei Nicht-Erscheinen: 100 % der Gesamtkosten.

Ein Ersatzteilnehmer kann nach Absprache gestellt werden.

§ 11 Mitwirkungspflicht des Klienten

Die Beratung erfordert eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Veranstalter/Berater und Klient und beruht auf gegenseitiger Wertschätzung und Kooperation. Die Beratung ist ein aktiver Prozess, der die eigenverantwortliche Mitwirkung des Klienten erfordert. Veranstalter begleitet und unterstützt, Klient sollte bereit sein, sich offen mit sich selbst (seiner Person und Situation) sowie der besprochenen Thematik auseinander zu setzen.

§ 12 Vertrauliche Informationen, Datenschutz

Die Vertragspartner werden wesentliche und nicht allgemein bekannte Angelegenheiten des anderen Vertragspartners mit der im Geschäftsleben üblichen Vertraulichkeit behandeln. Die Vertragspartner nutzen oder verarbeiten personenbezogene Daten des jeweils anderen Vertragspartners nur für vertraglich vereinbarte Zwecke. Sie sichern diese Daten insbesondere gegen unbefugten Zugriff und werden sie nur mit Zustimmung des anderen Vertragspartners an Dritte weitergeben.

Veranstalterin ist der besondere Schutz von Kundendaten ein großes Anliegen. Sie verpflichtet sich, über alle ihr im Rahmen der Beratungen oder in Trainings zugetragenen Informationen die Person selbst oder ihr Unternehmen bzw. beteiligte Personen betreffend, auch über die Beendigung des Trainings hinaus, Stillschweigen zu bewahren sowie schriftliche Unterlagen sorgfältig verschlossen aufzubewahren. Veranstalter gewährleistet Stillschweigen analog der ärztlichen Schweigepflicht. Ausgenommen hiervon sind Mitarbeiter des Veranstalters, die ebenfalls der Schweigepflicht unterliegen, soweit dies den Ablauf des Trainings unmittelbar betrifft. Vertrauliche Informationen werden ausschließlich zu Zwecken des vertraglich festgelegten Coachings verwendet.

§ 13 Copyright/ Urheberrechte

Mit der Anmeldung verpflichtet sich Klient zur Beachtung folgender Punkte:

Alle schriftlichen Unterlagen sowie alle audiovisuellen Medien, die dem Klienten ausgehändigt werden, sind nur zum persönlichen Gebrauch des Klienten bestimmt. Seminarbegleitende Arbeitsmappen bzw. Unterlagen, Handouts etc. unterliegen dem Urheberrecht und dürfen zu keiner Zeit und unter keinen Umständen fotomechanisch oder elektronisch vervielfältigt werden. Alle Rechte bleiben vorbehalten. Die Unterlagen dürfen weder reproduziert, verarbeitet, vervielfältigt, verbreitet noch anderweitig genutzt werden, es sei denn, es liegt die ausdrückliche Genehmigung der Veranstalterin vor.

§ 14 Haftung

Bei der Beratung handelt es sich um eine Dienstleistung, die keine Erfolgsgarantie beinhaltet. Alle in der Beratung gegebenen Empfehlungen sind sorgfältig abgewogen. Eine Haftung wird ausgeschlossen. Die Teilnahme an Veranstaltungen erfolgt grundsätzlich in eigener Verantwortung und auf eigene Gefahr. Die Teilnahme an Beratungen oder Trainings setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Die Sitzungen sind kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung oder Psychotherapie. Im Honorar/ in den Teilnahmegebühren ist keine Versicherung enthalten.

§14a Haftung Besonderheiten

Das jeweilige Seminar wird nach dem derzeitigen aktuellen Wissensstand sorgfältig vorbereitet und durchgeführt. Für die Verwertung der erworbenen Kenntnisse übernimmt Veranstalter keine Haftung.
 Veranstalterin haftet für Schäden, die von ihr vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Alle Teilnehmer sollen sich den Anforderungen einer Veranstaltung körperlich und seelisch gewachsen fühlen. Sie sind eigenverantwortlich für ihr Handeln. Veranstalter übernimmt keine Verantwortung für Nachteile, die sich trotz sorgfältiger Auftragsklärung, aufgrund fehlender Voraussetzungen bei den Teilnehmern, ergeben. Veranstalter behält sich vor, Teilnehmer, die durch ihr Verhalten das Ansehen schädigen, vom Veranstaltungsprogramm auszuschließen. Die bei vorzeitiger Abreise entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Klienten.

§15 Gerichtsstand

Gerichtsstand ist ausschließlich Hamburg

§16 Schlussbestimmungen

Für unsere Geschäftsbeziehungen und die gesamten Rechtsbeziehungen zwischen uns und dem Auftraggeber gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen oder eine Regelung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, wird hierdurch die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt. Abweichend ausgehandelte Abmachungen sind nur gültig, wenn sie schriftlich vereinbart worden sind. Für Aufträge, die durch uns vermittelt, aber von den Lieferanten direkt bestätigt, geliefert, ausgeführt und berechnet werden, gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Lieferanten. 
Zusätzliche oder abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages lässt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.

Die Vertragssprache ist Deutsch.

Ende der AGB von Martina Hautau, The Briefer, Brodersweg 3, 20148 Hamburg, Stand: 02. Februar 2017